Loading...
Inside Logo

FOBI-Kalender

Hier finden Sie unsere aktuellen Fortbildungen. Damit Sie sich bei einer FOBI anmelden können, benötigen Sie ein Benutzerkonto. Dieses Benutzerkonto können Sie HIER kostenlos registrieren.

Möchten Sie eine Liste aller aktuellen Fortbildungen zum Ausdrucken? FOBI-Liste als PDF

14.01.2022 - 15.01.2022
Freitag 13:00-17:30 Uhr, Samstag 09:30-16:00 Uhr
2022-01PDF
Exekutive Funktionen in der sprachtherapeutischen Diagnostik und Therapie von KoKos
ReferentIn: Dr. Julia Büttner


Dr. Julia Büttner-Kunert arbeitet seit mehr als 10 Jahren als klinische Linguistin (BKL) in der neurologischen
Rehabilitation (u.a bei PD Dr. Ernst de Langen, Passauer Wolf Bad Griesbach, Schön Klinik Bad Aibling). In ihrer praktischen Tätigkeit hat sie sich auf die Diagnostik und Therapie von neurologischen Kommunikationsstörungen spezialisiert. Im Studiengang Sprachtherapie an der LMU München unterrichtet sie seit 2009 die Bereiche Aphasie und Demenz. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin (Dt. Philologie, LMU München) forscht Sie zu Exekutivfunktionen, Pragmatik und neurogenen Kommunikationsstörungen. Im Rahmen ihrer Dissertation zu „Sprache und Kognition“ hat sie sich mit Exekutivfunktionen und Textverarbeitung beschäftigt. Hieraus ist auch das Screeningverfahren MAKRO für Menschen mit kognitiven Kommunikationsstörungen entstanden. Aktuell ist sie als Post-Doc-Mitarbeiterin mit einem eigenen vom BMBF geförderten Projekt (NEUROPRAG) an der LMU München tätig.
Teil 1: Exekutivfunktionen in der Sprachtherapie: Diagnostik mit MEC, MAKRO & Co.
Teil 2: Exekutivfunktionen in der Sprachtherapie: Therapie von pragmatischen Störungen und Textstörungen

Kognitive Sprach- und Kommunikationsstörungen (KoKos) sind in unterschiedlicher Ausprägung eine häufige Folge von neurologischen Erkrankungen. Sie können als Folge eines Schädel-Hirn-Traumas, einer frontalen oder rechtshemisphärischen Läsion oder bei neurodegenerativen Erkrankungen auftreten. Eine besondere Rolle im Komplex der KoKos nehmen Kommunikationsstörungen bei Störungen der Exekutivfunktionen ein. Häufig gehen diese Beeinträchtigungen mit Störungen in sprachpragmatischen Fähigkeiten oder mit Störungen im Verarbeiten von komplexer Sprache (Diskurs- und Textverarbeitung) einher und beeinflussen die Teilhabe im Alltag und die Rückkehr ins Berufsleben. Im Seminar wird ein Überblick über die unterschiedlichen Konzepte kognitiver Kommunikationsstörungen gegeben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Funktionen des Arbeitsgedächtnis und exekutiver Funktionen und ihren Nutzen für die diagnostische Einordnung der KoKos und die Therapieplanung.
Im Seminar werden vor allem die Diagnostikverfahren MAKRO und MEC vorgestellt. MAKRO ermöglicht das Erkennen von Störungen des Textverstehens und der Textproduktion bei Exekutivstörungen. Mit dem MEC-Testverfahren kann das Verstehen von bildhafter Sprache, emotionaler und linguistischer Prosodie sowie diskursive Fähigkeiten diagnostiziert werden. Mit diesen beiden Testverfahren können kognitiv-pragmatische Störungen systematisch festgestellt werden, die mit den klassischen Abklärungsverfahren nicht erfasst werden. Dadurch kann die Therapie gezielter ausgerichtet und die Beratung der Bezugspersonen effektiver gestaltet werden. Die Kursteilnehmenden werden den Aufbau der Testverfahren und die Einsatzmöglichkeiten kennenlernen. Ergänzt wird der Diagnostikteil durch Fragebögen (z.B. La Trobe Communication Questionnaire) und Checklisten zum Gesprächsverhalten. Zusätzlich wird anhand von Patientenbeispielen die Auswertung der Verfahren besprochen.

Im zweiten Teil des Seminar werden etablierte und neu entwickelte Therapieansätze für eine kognitiv-pragmatisch ausgerichtete Therapie vorgestellt (z.B. Skripttraining, modifizierter PACE Ansatz, Gestentraining, makrostrukturelles Training, Metapherntraining, biografisch-narrativer Ansatz, soziales Kommunikationstraining bei SHT, evidenzbasierte Instruktionstechniken, Therapiegestaltung mit Neurovitalis). In praktischen Übungen und Fallbeispielen werden diese Ansätze besprochen und pragmatisch ausgerichteten Therapiebausteine (z.B. Kommunikationsverhalten/ Gesprächsführung; Textverarbeitung/ Textverständnis) zugeordnet.

Im Seminar können gerne eigene Praxisbeispiele thematisiert werden (bitte im Vorfeld per Mail mit der Dozentin Kontakt aufnehmen).
Schloss Zell an der Pram
Schlossstraße 1
4755 Zell an der Pram
17 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €295,-
Ihr Preis: €445,-

Einheiten
12 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
21.01.2022 - 22.01.2022
Freitag 14:00 - 19:00 Uhr, Samstag 9:30 - 14:30 Uhr
2022-02PDF
Umgang mit herausfordernden Kindern und deren Eltern in der Logopädie
ReferentIn: Michaela Dietenmeier


Beruflicher Werdegang 
1990: Abschluss der Ausbildung zur staatl. Anerkannten Logopädin
 
1990 – 1992:
Angestelltentätigkeit in einer Frühförderstelle, Spezialisierung auf Kinder mit Behinderungen
 
1993 bis 2002
Selbstständigkeit in eigener Praxis Ravensburg
 
parallel dazu
1996 – 2000
Ausbildung zur systemischen Therapeutin mit Zertifikat (DGSF)
 
2000 – 2002 Lehrlogopädenstelle für den Bereich Legasthenie
Fortbildungstätigkeit für Orofaciale Regulationstherapie, Late Talker, LRS
 
2002 und 2004 Geburt unserer Kinder
 
2003
Praxiseröffnung in Lindau
 
2005
Ausbildung zur Elternkursleiterin „Starke Eltern – starke Kinder“ des Kinderschutzbundes
Angebot von Elternkursen
 
2018 – 2021
Ausbildung zur Yogalehrerin am Yogaforum München mit Krankenkassenzertifizierung
 
 

Wesentliche Inhalte:
Sarah, 3 Jahre, setzt sich in ihrer ersten Logopädiestunde auf das Schaukelpferd und möchte gerade beginnen, zu schaukeln. Ich bremse die Bewegung und zeige ihr die Plätze für die Füße, damit sie nicht unter die Schaukelpferdkufen geraten. Sie grinst mich herausfordernd an und hält die Füße wieder unter die Kufe. Tom, 5 Jahre, hat selbst viele Spielideen und möchte diese erproben, am besten ohne meine Interventionen. Er bockt und setzt sich wütend unter den Tisch, wenn ich Regeln einführen möchte. Jaromir, 3 Jahre und kaum verständlicher Sprache mächtig, gibt in der Diagnostikstunde seiner Mutter Anweisungen, dass sie das Fenster schließen soll und welche der Spielzeuge sie ihm bringen soll. Die Mutter möchte seine Forderungen ohne Rücksprache mit mir erfüllen.

Wir Logopäd*innen arbeiten gerne zielorientiert an der Erreichung der jeweils nächsten Entwicklungsschritte. Oftmals gilt es zunächst aber, die Regeln für die Zusammenarbeit zu klären auf eine Weise, die alle Beteiligten würdigt und Bindung schafft. Dazu gibt das Seminar theoretischen Input und konkrete Hilfen. Zum theoretischen Input gehören u.a. Kommunikationsmodelle, Transaktionsanalyse, systemisches Denken, systemische Fragestellungen, Bedürfnisklärung. Es können eigene Fälle zur Besprechung eingebracht werden.


Online via Zoom

ONLINE 36 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 50

Kosten
Mitglieder: €115,-
Ihr Preis: €265,-

Einheiten
12 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
04.02.2022 - 05.02.2022
Freitag 09:00-17:00 Uhr, Samstag 09:00-15:15 Uhr
2022-03PDF
Interaktionelle Therapie von Sprachverständnisstörungen
ReferentIn: Nina Szammer


Nina Szammer diplomierte 1995 an der Akademie für Logopädie in Graz und schloss 2008 das Studium zum MSc Child Development ab. Sie war für acht Jahre an der FH Joanneum als Lehrende für den Bereich Kindersprache verantwortlich, übt nun ihre Tätigkeit freiberuflich aus und hält Vorträge und Seminare zur Förderung und Therapie von Sprachentwicklungsstörungen.
Interaktionelle Therapie von Sprachverständnisstörungen

Die Entwicklung des kindlichen Sprachverständnisses ist ein komplexer Prozess welcher eingebettet in die Gesamtentwicklung in typischen Stufen verläuft.
Das Kind entwickelt kommunikative und interaktive Fähigkeiten und zeigt seine Entwicklung im Symbolgebrauch und -verständnis. Neben dem Zuwachs an Worten geht es vor allem um das semantische Wissen welches Sprachinformationen ermöglicht sowie um das Entschlüsseln grammatischer Informationen und pragmatischer Aspekte.
Die Entwicklung und Beurteilung des Sprachverständnisses in unterschiedlichen Entwicklungsphasen wird vorgestellt, der Fokus liegt dabei vor allem auf einer interaktionellen Sicht. Die Beobachtung und Förderung der symbolischen Entwicklung, der kommunikativen Fähigkeiten und des Monitorings stehen hierbei im Vordergrund.
In den Anregungen zur Förderung werden die Synergieeffekte von Sprache und Spiel betont. Videobeispiele veranschaulichen die theoretischen Grundlagen und die Anregungen zu Diagnostik und Therapie.

Wissensturm
4020 Linz
1 freier Platz
Teilnehmer
Minimum: 12
Maximum: 22

Kosten
Mitglieder: €250,-
Ihr Preis: €400,-

Einheiten
14 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
18.03.2022 - 19.03.2022
Freitag 14:00 Uhr - 19:00 Uhr; Samstag 9:30 Uhr - 16:45 Uhr
2021-13PDF
Myo-Mot: Multimodale Therapie eines multikausalen Störungsbildes VERSCHOBEN AUF 18. /19. März 2022
ReferentIn: Constanze Wittich und/oder Laura Ruben


Constanze Wittich
ist Logopädin seit 1995. Sie arbeitet seit 1997 in eigener Praxis in Erfurt. Ihre Schwerpunkte sind u. a. Kindersprache, Myofunktionelle Störungen im Kontext der SI und Regulation frühkindlich persistierender Reflexe nach dem INPP/NDT Konzept. Nebenberuflich studierte sie von 2010-2012 „Angewandte Therapiewissenschaften“ an der Fresenius Hochschule in Idstein. Seit 1998 ist sie Referentin für Weiterbildungen von ErzieherInnen. Dozentin an der FH in Gera ist sie seit 2008 und an der FH in Erfurt seit 2012.

Laura Ruben
ist seit 2006 Logopädin und absolvierte ein nebenberufliches Studium „Angewandte Therapiewissenschaften“ von 2010 - 2012, seit 2018 arbeitet sie in einer Praxis am Rande von Berlin, seit 2018 absolviert sie die Ausbildung zur Reflexintegrationstherapeutin nach dem INPP Konzept. Ihr Schwerpunkt sind orofaziale Störungen, Stottern, Sprachentwicklungsstörungen und Kindern mit Wahrnehmungsproblemen und Störungen in der sensorischen Integration.ZUR FORTBILDUNG ANMELDEN

Myofunktionelle Störungen bezeichnen Fehlfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich. Neben den orofacialen Dysfunktionen zeigen sich häufig Auffälligkeiten z.B. in der Haltung, Wahrnehmung oder im Gleichgewicht. In unserer Fortbildung lernen Sie die komplexen Zusammenhänge zwischen dem orofacialen Komplex, den Basissinnen und der kindlichen Entwicklung zu verstehen und erhalten einen Einblick in das Ursachengefüge und die Diagnostik von myofunktionellen Störungen. Es werden sechs Therapiebausteine vorgestellt (Wahrnehmung, Tonus/Haltung, Gleichgewicht, Reflexe, Bewegung, Mundfunktion) und deren Wechselwirkung auf den orofacialen Komplex (Symptomkomplex 1) und den gesamten Körper (Symptomkomplex 2) beschrieben.

Weitere wichtige Themen stellen die Elternarbeit, Hausaufgaben, der Transfer des neuen Schluckmusters sowie ein Überblick über bereits bestehende Konzepte dar.

Sie erhalten viele Anregungen u.a. auch über Videobeispiele und Selbsterfahrungen, um die Therapie kindgerecht und abwechslungsreich zu gestalten.
Ziel der Fortbildung ist es, grundlegende Kenntnisse über das multikausale Störungsbild zu erlangen. Darüber hinaus sollen Sie in die Lage versetzt werden, Auffälligkeiten zu erkennen und die Übungsauswahl entsprechend anzupassen.

MyoMot® möchte Ihnen zeigen, dass die Therapie von myofunktionellen Störungen Spaß machen kann.

Hotel Ibis Linz City, Kaerntnerstrasse 18-20
4020 Linz
ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 16
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €285,-
Ihr Preis: €435,-

Einheiten
14 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
25.03.2022 - 26.03.2022
Freitag 9:00 - 16:30 Uhr, Samstag 9:00 - 15:30 Uhr
2022-04PDF
Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage effektiv therapieren
ReferentIn: Steffi Kuhrt


Steffi Kuhrt, Jahrgang 1980, hat nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik 2002 ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin in Leipzig begonnen und 2005 erfolgreich beendet. Von 2005-2010 arbeitete sie als angestellte Logopädin in einer freien Praxis nahe Karlsruhe. Von 2010 bis 2015 war sie selbständig mit der Praxis mundwerk in Bruchsal, in der der Schwerpunkt auf der Arbeit mit kieferorthopädischen/kieferchirurgischen Patienten lag. Danach arbeitete sie als freie Logopädin in Baden-Baden, Bruchsal und Weingarten. Seit Januar 2020 betreibt Frau Kuhrt wieder ihre eigene logopädische Praxis zwischen Karlsruhe und Bruchsal ebenfalls mit dem Schwerpunkt Orofaziale Dysfunktionen bei Patienten in kieferorthopädischer und/oder kieferchirurgischer Behandlung. Seit 2016 stellt Frau Kuhrt ihr aus der praktischen Arbeit heraus entwickeltes Therapiekonzept „SZET – Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren" in Deutschland und der Schweiz vor.

Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Weingarten bei Karlsruhe.ZUR FORTBILDUNG ANMELDEN

SZET ist das funktionsorientierte Therapiekonzept zur Behandlung Orofazialer Dysfunktionen (OFD) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert.
Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen – die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Deshalb wird genau daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten. Die bei vielen Therapeutinnen und Therapeuten unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuche oder Therapiesauger) entfallen, da Ihre Patienten diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.
Durch das gestraffte und auf das Wesentliche reduzierte Vorgehen ist der erfolgreiche Therapieabschluss je nach Patient meist bereits nach 6 bis 12 Therapieeinheiten erreicht.

Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und ausprobiert, wie Sie mit Ihren Patienten in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre Patienten beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können.
Außerdem wird ein klares diagnostisches Vorgehen besprochen und der theoretische Hintergrund mundmotorischer Übungen und deren Aussagekraft und Sinnhaftigkeit für die Diagnostik und Therapie der OFD diskutiert.
Nach dem Seminar erhalten die Teilnehmer auf Wunsch Zugang zum umfangreichen, stetig erweiterten Bonusmaterial auf der Webseite www.szet-konzept.de und dürfen sich jederzeit mit Fragen zum Konzept oder zu ihren Patienten an mich wenden.

Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.




Inhalte der Fortbildung:

- Symptomkomplex Orofaziale Dysfunktion
- physiologische und pathologische Zungenruhelage
- physiologischer und pathologischer Schluckvorgang
- Was sind Habits und wann treten sie auf?
- Gebissklassifikation und kieferorthopädische Apparaturen
- Das zu kurze Zungenband
- Anamnese und Diagnostik der Orofazialen Dysfunktion
- Orofaziale Funktionstherapie der Zungenruhelage und des Schluckens
- konsequenter Abbau von Habits
- Transfer der physiologischen Funktionen in den Alltag
- Kontraindikationen
AK Bildungshaus Jägermayrhof
Römerstraße 98
4020 Linz
11 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 25

Kosten
Mitglieder: €260,-
Ihr Preis: €410,-

Einheiten
15 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
02.04.2022 - 02.04.2022
Samstag 09:00-16:30 Uhr
2022-05PDF
Motorisches Lernen in der Dysphagietherapie
ReferentIn: Dr. Ulrike Frank


Diplom Patholinguistin
Mehrjährige Tätigkeit in der neurologischen Rehabilitation in Deutschland und der Schweiz. Schwerpunkt: Frührehabilitation, Dysphagie und Trachealkanülenmanagement, Motorisches Lernen
Promotionsthema: Interdisziplinäres Trachealkanülenmanagement.
Seit Februar 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam. Lehr- und Forschungstätigkeit zu Dysphagie und sprechmotorischen Störungen.Aufbau und Leitung des interdisziplinären Swallowing Research Lab an der Universität Potsdam (www.uni-potsdam.de/swallow). Seit 1999 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie und Diagnostik und Therapie bei Sprechapraxie. Diverse Publikationen und Vorträge und Workshops zu diesen Themen.
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte:
• Motorisches Lernen und Biofeedbackverfahren in der Dysphagietherapie
• Atem-Schluck-Koordination bei Gesunden und bei Patienten mit Dysphagie und respiratorischen Erkrankungen
• Entwicklung und Validierung von Diagnostik- und Therapieverfahren für Dysphagiepatienten mit und ohne Trachealkanülen
Motorisches Lernen ist die Grundlage vieler therapeutischer Interventionen im Rahmen einer Dysphagiebehandlung. Grund genug, sich mit den dahinterstehenden Prinzipien vertraut zu machen und diese gezielt bei der Therapieplanung und -durchführung zu nutzen, um die Therapieeffekte zu verbessern und die Wirkmechanismen zu verstehen.
• Wie und in welchen Phasen lernen wir neue Bewegungsabläufe?
• Welche Übungsformen können uns dabei unterstützen - und welche verhindern effektives Lernen?
• Wie kann man als Therapeut das eigene Feedback so gestalten, dass zunehmende motorische Aktivität und Autonomie der Patienten unterstützt wird?
In diesem Seminar erwerben Sie Hintergrundwissen zu den verschiedenen Phasen und Wirkprinzipien des motorischen Lernens. Dies bildet die Basis für Überlegungen zur sinnvollen Berücksichtigung von Therapieintensität und -spezifität in der aktuellen motorischen Lernphase. Anhand von Fallbeispielen werden Übungen für die Zielformulierung und Therapieplanung durchgeführt, dabei werden verschiedene Feedbackformen eingebunden. Hier wird beispielhaft auch der Einsatz von Biofeedbackmethoden in der Dysphagietherapie erläutert und praktisch veranschaulicht.
Seminarziele:
Die Teilnehmer erwerben grundlegendes Wissen zu Prinzipien des motorischen Lernens und wie diese praxisnah in das eigene therapeutische Handeln in der Dysphagiebehandlung umgesetzt werden können.
City Hotel Ibis Linz
Kärtnerstraße 18-20
4020 Linz
13 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €170,-
Ihr Preis: €330,-

Einheiten
8 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
22.04.2022 - 23.04.2022
Freitag 09:00-16:30, Samstag 08:00 – 12:30
2021-08PDF
"Luchs und Adler" Die Berücksichtigung von Aufmerksamkeit und exekutiven Funktionen in der Kindersprachtherapie
ReferentIn: Claudia Ochsenkühn




City Hotel Ibis Linz
Kärtnerstraße 18-20
4020 Linz
ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 12
Maximum: 14

Kosten
Mitglieder: €232,-
Ihr Preis: €347,-

Einheiten
14 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
06.05.2022 - 07.05.2022
Freitag 14:00-19:00 Uhr, Samstag 09:00-14:00 Uhr
2022-06PDF
ESKOPA - Evidenzbasierte sprachsystematische und kommunikativ- pragmatische Aphasietherapie
ReferentIn: Tina Keck, Marion Thomas


Tina Keck ist therapeutische Leitung des LogoZentrum Lindlar. Das LogoZentrum ist im deutschsprachigen Raum bekannt für die Durchführung intensiver Therapiemaßnahmen vor allem bei Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. Der Schwerpunkt liegt auf der hochfrequenten Behandlung von Menschen mit erworbenen Sprech-, Sprach- und Kommunikationsstörungen.
Tina Keck absolvierte von 2001 bis 2005 den Hochschulstudiengang Logopädie an der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen. Im Anschluss daran schloss sie den Masterstudiengang Spraak- en Taalpathologie an der Radboud Universiteit Nijmegen ab.
Von 2006 bis 2010 war sie außerdem am Aufbau eines deutschsprachigen Studienganges Logopädie an der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen beteiligt und war dort als Lehrlogopädin tätig.
Seit 2010 arbeitet Tina Keck als Logopädin mit dem Schwerpunkt Aphasietherapie im LogoZentrum Lindlar und gibt regelmäßig Fortbildungen zum Thema intensive Aphasietherapie. 
In der multizentrischen Aphasietherapiestudie FCET2EC war sie Teil der study-group und führte zahlreiche Therapien im Rahmen der Studie durch.

Marion Thomas ist Klinische Linguistin in der Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie am Universitätsklinikum Münster. Dort wird das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen behandelt. Patienten erhalten in den diagnostischen Abteilungen, den Ambulanzen, der Tagesklinik, den Stationen sowie der Stroke Unit und der Intensivstation eine umfassende und individuelle Diagnostik und Therapie. Marion Thomas studierte Klinische Linguistik in Bielefeld mit einem Auslandsjahr in Göteborg, Schweden. Über mehrere Jahre sammelte sie Berufserfahrung in Kliniken, ambulanter Praxis, Aphasieforschung und Lehre. Aktueller Arbeitsschwerpunkt ist die Diagnostik und Therapie akuter neurogener Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. In der multizentrischen Aphasieversorgungsstudie ‚FCET2EC‘ war sie Mitautorin des ESKOPA-Therapiemanuals.
Im Rahmen der multizentrischen klinischen Versorgungsstudie FCET2EC ("From Controlled Experimental Trial to=2 Everyday Communication: How effective is intensive aphasia therapy under routine clinical conditions?"), konnte die Wirksamkeit intensiver Aphasietherapie bei Menschen mit chronischer Aphasie auf höchster Evidenzstufe belegt werden. Ziel der drei-wöchigen intensiven sprachtherapeutischen Intervention war insbesondere die Verbesserung der Alltagskommunikation. 
Inhalt der Fortbildung ist in erster Linie die Vorstellung des Therapiemanuals „Evidenz-basierte sprachsystematische und kommunikativ-pragmatische Aphasietherapie - ESKOPA-TM", welches den Leitfaden für das sprachtherapeutische Vorgehen innerhalb der Studie bildete (Grewe et al., in Vorbereitung). Entwickelt wurde ESKOPA-TM auf der Basis zweier Screening-Instrumente „Sprachsystematisches Aphasiescreening (SAPS)" (Abel et al., in Vorbereitung; Blömer et al. 2013) und „Kommunikativ-pragmatisches Screening (KOPS)" (Glindemann & Ziegler, in Vorbereitung; Glindemann & Ziegler 2017). Die Screenings ermöglichen eine Überprüfung der Therapieeffekte (reine Übungseffekte sowie Transferleistungen) und werden ebenfalls während der Fortbildung thematisiert. Das Therapiemanual ist - in Analogie zu den Screeningverfahren - systematisch nach sprachlichen Bereichen (Phonologie, Lexikon, Morphosyntax), Modalitäten (rezeptiv und expressiv) und Schwierigkeitsgraden gegliedert. Auf der Grundlage der Diagnostik werden zu Beginn individuelle therapeutische Schwerpunkte gewählt, die dann im Therapieverlauf an aktuelle sprachliche Leistungen angepasst werden (Progression bzw. Regression). ESKOPA-TM beinhaltet für jedes einzelne Therapiemodul spezifische Hinweise zum therapeutischen Vorgehen im Rahmen von einzel- und gruppentherapeutischen Settings.
City Hotel Ibis Linz
Kärtnerstraße 18-20
4020 Linz
16 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 12
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €365,-
Ihr Preis: €515,-

Einheiten
12 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
14.05.2022 - 15.05.2022
Samstag 9.00-17.15 Uhr, Sonntag 9:00-16.15 Uhr
2022-07PDF
Rehabilitative Diätetik nach Stanschus - Einarbeitung des IDDSI Frameworks in die Neurorehabilitation von Schluckstörungen
ReferentIn: Sönke Stanschus


M.A., Klinischer Linguist (BKL). Er leitet als Line Manager das Dysphagie-Kompetenzfeld und -team in der St. Mauritius Therapieklinik Meerbusch bei Düsseldorf. Er ist zudem als Dysphagia Management Consultant tätig und berät klinische Einrichtungen und Industrie. Sönke Stanschus war von 2013-2017 Board-Member von IDDSI, ist Co-Autor des IDDSI Frameworks (www.IDDSI.org), leitete das weltweit erste IDDSI Implementierungsprojekt am Hospital zum Heiligen Geist, Kempen, und ist unabhängiger IDDSI Experte.
Die weltweit breite Akzeptanz von IDDSI (International Dysphagia Diet Standardisation Initiative), die Adaptierung von IDDSI als nationaler Diätstandard (z.B. in China, UK, USA, etc.) und als Industriestandard (z.B. für alle in UK NHS-Kliniken eingesetzten Firmenprodukte wie z.B. Nutilis, SLO, etc) markieren Schritte der globalen Vereinheitlichung der Schluckdiätklassifikation. Sönke Stanschus ist Co-Autor des IDDSI Framework und führt im Kurs in die evidenzbasierten Grundlagen der neurophysiologischen Basierung des Einsatzes von Schluckdiäten und in die IDDSI Systematik ein. Die Klassifikation von Speisen mittels der IDDSI Tests (Fließtest, Gabeltropftest, Löffeldrehtest, etc.) werden vorgestellt und deren Durchführung praktisch an Nahrungsmitteln geschult. Standardisierte Auditierungsprotokolle und Verfahrensweisen, die dabei helfen, in der klinischen Praxis auf das IDDSI Framework vor Ort in einer jeweiligen Arbeitssituation umzustellen, werden besprochen. Die IDDSI Level sind auch im ambulanten Alltag leicht prüfbar, so dass beim Umgang mit Speisen und Getränken von der Herstellung bis zum Patienten an den Tisch immer eine hohe Nahrungsmittelsicherheit basierend auf schluckphysiologischen Prinzipien gewährleistet werden kann. Die Teilnehmer werden in die Denk- und Arbeitsweise der Rehabilitativen Diätetik eingewiesen, und lernen über die IDDSI Schulung praktisch und theoretisch, wie sich IDDSI auf der IDDSI Lizenz basierend in das Gerüst eines auf neurorehabilitativen Grundlagen basierenden Diätetikprogrammes einfügen lässt.
City Hotel Ibis Linz
Kärtnerstraße 18-20
4020 Linz
24 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 15
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €305,-
Ihr Preis: €455,-

Einheiten
17 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
20.05.2022 - 21.05.2022
Freitag 9:00 - 16:30, Samstag 9:00 - 16:30
2021-01PDF
"Spielend zur Grammatik kommen" - Die Bedeutung der Grammatik und der Interaktion beim Übergang vom Symbol- zum Rollenspiel"
ReferentIn: Susanne Mathieu



„Spielend zur Grammatik kommen“
Die Bedeutung der Grammatik und der Interaktion beim Übergang vom Symbol- zum Rollenspiel.

Das Kind etabliert im 3. Lebensjahr das Symbolspiel und beginnt gleichzeitig die Grammatik zu nutzen, um sein Spiel sprachlich präziser darzustellen. Zwischen vier und fünf Jahren vollzieht sich der Schritt zum Rollenspiel. Das Spiel ist nun nicht mehr individuell, mit den Spielpartnern sind Absprachen nötig, um gemeinsame Inhalte zu definieren. Um sich gegenseitig ihre Vorstellungen zu kommunizieren, verwenden die Kinder eine immer präzisere, differenziertere Sprache und nutzen zunehmend komplexere Grammatik.

In diesem Kurs werden die Kompetenzen des Symbol- und Rollenspiels beleuchtet und in Beziehung gesetzt zur Entwicklung eines differenzierten Wortschatzes und der Grammatik. In allen Bereichen werden Meilensteine aufgezeigt. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwiefern stellen Kompetenzen im Symbolspiel die Basis für die frühe Grammatik dar? Warum verlangt das komplexere Spiel nach komplexerer Grammatik? Wie lässt sich diese im Spiel beobachten und beurteilen? Wie kann es gelingen Grammatik spielend zu verändern? Konkrete Beispiele verdeutlichen die Überlegungen und zeigen Möglichkeiten der Umsetzung für die Diagnostik und Therapie auf.

City Hotel Ibis Linz
Kärtnerstraße 18-20
4020 Linz
ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 12
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €330,-
Ihr Preis: €445,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
24.06.2022 - 25.06.2022
Freitag 10:00 - 17:00 Uhr, Samstag 9:00 - 15:30 Uhr
2022-08PDF
Frühe Sprachtherapie nach Dr. Barbara Zollinger
ReferentIn: Claudia Dürmüller


Claudia Dürmüller arbeitet seit 16 Jahren als Logopädin und hat sich in der entwicklungspsychologischen Sprachtherapie mit kleinen Kindern spezialisiert. Zwischen 2011 und 2019 arbeitete sie am Zentrum für kleine Kinder in Winterthur in enger Zusammenarbeit mit Barbara Zollinger. 2019 hat sie die logopädische Praxis des Zentrums mit zwei Kolleginnen übernommen. 2013 schloss sie den Masterlehrgang in Logopädie an der Donauuniversität in Krems ab. Seither gibt sie Fortbildungen im In- und Ausland.
Wenn Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr nicht anfangen zu sprechen, dann sind Fachpersonen aufgefordert zu beurteilen, ob dieses Kind „nur ein Spätzünder“ ist oder ob der Spracherwerb ernsthaft gestört oder blockiert ist. Das theoretische Modell und die entwicklungspsychologische Sprachtherapie
von Zollinger bieten für die logopädisch-sprachtherapeutische Praxis ein bewährtes differential diagnostisches Instrument, um die Schwierigkeiten von kleinen Kindern mit Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung zu erfassen und zu beurteilen.
Inhalt des Kurses
In diesem Seminar werden in einem ersten Schritt die Prozesse aufgezeigt, die im Bereich der symbolischen und der sozialkommunikativen Entwicklung den Spracherwerb vorbereiten, im dritten Lebensjahr zur Entdeckung der Sprache führen und den Aufbau der Sprache von Kindern im Vorschulalter mitbestimmen.
Darauf aufbauend werden diagnostische und therapeutische Prinzipien für die logopädische Arbeit mit kleinen Kindern mit Spracherwerbsstörungen vorgestellt.
Die theoretischen Ausführungen werden anhand vieler Videobeispiele aus der Praxis veranschaulicht.

AK Bildungshaus Jägermayrhof
Römerstraße 98
4020 Linz
ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €275,-
Ihr Preis: €425,-

Einheiten
15 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
16.09.2022 - 17.09.2022
Freitag: 15 - 19 Uhr , Samstag: 9 - 13 Uhr
2022-09PDF
LOGISENZ - Ein effizienter Therapieansatz bei orofazialen und sensomotorischen Dysfunktionen
ReferentIn: Melanie Haslinger


Logopädin, Buteyko Instruktorin i.A., Cranio Sacral Therapeutin i.A. nach Upledger
Inhaberin von LOGICANA Praxis für Logopädie und logicana.at Online Shop für myofunktionelles
Therapiematerial.
Die Teilnehmer*innen erlernen theoretisch und praktisch verschiedene Komponenten
eines orofazialen und sensomotorischen Therapiekonzepts für orofaziale myofunktionelle
Störungen die Kinder ab dem 4. Lebensjahr und Erwachsene betreffen können.
Nach dem Kurs wissen die Teilnehmer*innen, worauf sie in der Therapie achten müssen
und wie die Arbeit mit Faszien und der Atmung den therapeutischen Outcome verbessert.
Sie können Red-Flags hinsichtlich der physiologischen orofazialen Entwicklung erkennen
und wissen, wie diese zu behandeln sind.
Mittels spezialisierter Techniken (z.B. der Butekyo Atemtechnik) und verschiedener Tools
(z.B. „Z-Vibe von Ark Therapeutics ®“) lernen sie, wie sie ihren Patienten das
physiologische Schlucken, Sprechen und Atmen beibringen können.

online via zoom

ONLINE 88 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 100

Kosten
Mitglieder: €80,-
Ihr Preis: €120,-

Einheiten
10 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
23.09.2022 - 24.09.2022
Freitag 09.00-17.00, Samstag 09.00-17.00
2022-10PDF
Frühe Wortschatztherapie im interaktionellen Kontext
ReferentIn: Nina Szammer


Nina Szammer diplomierte 1995 an der Akademie für Logopädie in Graz und schloss 2008 das Studium zum MSc Child Development ab. Sie war für acht Jahre an der FH Joanneum als Lehrende für den Bereich Kindersprache verantwortlich, übt nun ihre Tätigkeit freiberuflich aus und hält Vorträge und Seminare zur Förderung und Therapie von Sprachentwicklungsstörungen. 
In diesem Seminar werden wichtige Elemente zur Schaffung eines interaktionellen Rahmens für die Vorbereitung, den Aufbau, die Erweiterung und die Ausdifferenzierung des kindlichen Wortschatzes angesprochen und Impulse für eine alltagsnahe Therapie gegeben. 

Der interaktionelle Kontext gibt einem Kind im natürlichen Spracherwerb einen Rahmen, in dem es die ersten Schritte am Weg zum Kommunikationsmittel Sprache bewältigen kann. Der Aufbau eines ersten Lexikons und die Verwendung von Sprache bedarf vieler Vorläuferkompetenzen, welche sich schon im ersten Lebensjahr deutlich zeigen. Im weiteren Entwicklungsverlauf erwirbt das Kind Kompetenzen in der Ausdifferenzierung des Wortschatzes, der Zuweisung semantischer Merkmale und der Entwicklung von Kategorien. Durch Anpassung des dialogischen Rahmens werden Therapieschritte im interaktionellen Kontext eingebettet und orientieren sich möglichst nahe an natürlichen Erwerbsmechanismen. Konkrete Fallbeispiele werden vorgestellt und diskutiert.

City Hotel Ibis Linz
Kärtnerstraße 18-20
4020 Linz
8 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 12
Maximum: 24

Kosten
Mitglieder: €297,-
Ihr Preis: €447,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
30.09.2022 - 01.10.2022
Freitag 10:00 - 16:30 Uhr, Samstag 9:00 . 15:30 Uhr
2022-11PDF
Mund-, Ess- und Trinktherapie im Kindesalter (MET)
ReferentIn: Susanne Renk


Beruflicher Werdegang:
• 1980-1983 Ausbildung zur Logopädin in Münster
• 1983-1984 Prosperhospital, HNO-Ambulanz, Recklinghausen
• Seit 1984 Uni-Kinderklinik Münster, Bereich Psychosomatik. Ausschließlich
im Bereich der Patientenversorgung tätig.
• Umfangreiche Referententätgkeit seit vielen Jahren zu den Themen:
Mund-, Ess- und Trinktherapie im Kindesalter, Praxis der SEV-Therapie
basierend auf der sensorischen Integration, Fütterstörung im Baby-
und Kleinkindalter

Weiterbildungen/Zusatzqualifikationen:
u.a. Bobath, Sensorische Integration, FOTT, Castillo Morales, Taktkin, Therapie nach B. Zollinger, viele Weiterbildungen in Bereich der interaktionellen Störungen: z.B. bei Papousek, Brisch, von Hofacker, Chatoor, Downing etc.

Inhaltliche Interessensschwerpunkte:
Orofazialstörungen, Interaktionelle Störungen (Fütterstörung, Schreibabys, Schlafstörungen) im Säuglings- und Kleinkindalter, Sensorische Integration

Veröffentlichungen:
Renk, Susanne: „Hilfestellungen für die Nahrungsaufnahme von behinderten und gesunden Kindern“ in: van Teeffelen-Heithoff, Agnes; Jacobs, Peter: „Ernährung auf eine andere Art – Behandlungskonzepte bei gestörter Nahrungsaufnahme“, SPS Verlagsgesellschaft, Heilbronn (2006)

Mitgliedschaften/Arbeitskreise:
• dbl
• Leitung des Arbeitskreises „Interaktionelle Diagnostik und Therapie im
Säuglings- und Kleinkindalter“ seit 11 Jahren
• Organisation von Fortbildungen mit internationalen ReferentInnen
Das Seminar gliedert sich in folgende Bereiche:
- Definitionen: Orofazialstörung/ Fütterstörung / verwandte Störungsbilder  
- Stadien der Nahrungsaufnahme  
- Ursachen / Symptomatik von Orofazialstörungen  
- Mundtherapie  
   Über Hände u. Füße zum Mund kommen  
   Stimulationsprinzipien und -materialien bei oraler Über-, Unterempfindlichkeit  
   Mundregulierung nach Gertraud Fendler   
   Mundtherapie nach Margret Rood 

- Esstherapie 
   Geeignete Nahrung 
   Löffel für die Therapie 
   Techniken zum Füttern/geführten Essen  

- Trinktherapie 
   Geeignete Becher 
   Anbahnung und Unterstützung des Trinkens 
  
- Therapeutische Zahnpflege  
 - Anbahnung des Saugens/ Vorstellung verschiedener Saugersysteme
City Hotel Ibis Linz
Kärtnerstraße 18-20
4020 Linz
11 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 15
Maximum: 25

Kosten
Mitglieder: €265,-
Ihr Preis: €415,-

Einheiten
14 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
14.10.2022 - 15.10.2022
Freitag 09:00 - 17:30 Uhr, Samstag 09:00 - 16:00 Uhr
2022-12PDF
Stimmt’s? Einführung in die Integrative Stimmtherapie und Stimmpädagogik nach Evemarie Haupt, ISTP I - Grundseminar
ReferentIn: Doris Mühlböck, Silvia Strasser


Doris Mühlböck
Zertifizierte Lehrtherapeutin für Integrative Stimmtherapie u. Stimmpädagogik nach Evemarie Haupt, ISTP 
2000-2004 Kindergarten- und Hortpädagogin in Linz
2007-2011 Logopädin im Klinikum Wels
2009 Praxiseröffnung in Eberschwang mit Schwerpunkt Stimmtherapie
2011 Lehrzertifikat für Integrative Stimmtherapie und Stimmpädagogik nach Evemarie Haupt
Seit 2010 Referentin für Seminare und Workshops an diversen Bildungseinrichtungen (Land OÖ, BFI, SLOÖ,….) zum Thema Stimme

Silvia Strasser
seit Oktober 2007 im Angestelltenverhältnis im bvaeb Therapiezentrum Buchenberg, Waidhofen an der Ybbs
seit 2008 zusätzlich freiberufliche Tätigkeit mit Schwerpunkt Stimme
2015 – 2017: geringfügige Beschäftigung beim Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD) in Linz
2008 – 2010 Basiskurs Shiatsu, Shiatsu-Ausbildung Level I
2008 – 2012 Gesang (klassisch) im Musikschulverband Waidhofen/Ybbs
2012 Erlangung des Zertifikates „Integrative Stimmtherapie Plus“ nach Evemarie Haupt
2014 - 2017 Ausbildung zur Qi Gong-Lehrerin an der Chen-Akademie in Salzburg
seit 2020 Online Lehrgang „Rhetorik- und Kommunikationstrainerin“ an der Wirtschaftsakademie Wien
Wesentliche Inhalte:
Die Integrative Stimmtherapie und Stimmpädagogik nach Evemarie Haupt, kurz ISTP genannt, ist eine eigene Therapie- und Unterrichtsmethode, die seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in der Stimmtherapie, Gesangspädagogik und Stimmbildung eingesetzt wird. Die ISTP integriert verschiedene Therapie- und Pädagogikansätze und ordnet diese nach ihren Wirkfaktoren zu. Sie umfasst ein breites Spektrum von Stimmtherapie-Methoden und wird theoretisch und vor allem praktisch vermittelt, um ein tragendes Fundament für die Therapie zu bilden.
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen der ISTP in Theorie und Praxis anhand des holistischen Ansatzes, bietet konkrete Abläufe für Diagnostik und Therapie und leitet zur selbständigen Arbeitsweise mit dem Grundlagenmodell des Stimmfunktionskreises nach E. Haupt an. 
Es beinhaltet vielfältige praktische Übungen zur Anwendung in der Stimmtherapie. 
Eigene Erfahrungen mit der Stimme können nach Wunsch durch individuelles Arbeiten an der Sprech- oder Singstimme sowie im gemeinsamen Singen erweitert werden.
Einzelne Störungsbilder und Fallbeispiele werden anhand der "Kollegialen Beratung" besprochen. 

Dieses Seminar gilt als Grundkurs und ist Voraussetzung für alle weiteren ISTP – Seminare, mit Ausnahme der Seminarreihe in Perugia, Italien. 
Für den Erwerb des Zertifikates für „Integrative Stimmtherapie und Stimmpädagogik nach Evemarie Haupt, ISTP“ können 16 Fortbildungspunkte angerechnet werden, welches nach 120 Stunden von Evemarie Haupt und den von ihr berechtigten Zertifikat – PLUS – InhaberInnen ausgestellt wird.
City Hotel Ibis, Linz
Kärntnerstraße 18-20
4020 Linz
4 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 15

Kosten
Mitglieder: €235,-
Ihr Preis: €385,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
21.10.2022 - 22.10.2022
Freitag 13:00 - 19:15 Uhr, Samstag 9:00 - 16:15 Uhr
2022-13PDF
Logopädie 4.0 Einsatz neuer Medien in der (Kinder-) Therapie
ReferentIn: Korbinian Burlefinger


Korbinian Burlefinger wurde am 07. Juli 1987 in München geboren. Er wuchs in München auf und schloss in Idstein im Taunus 2011 sein Logopädiestudium mit dem Bachelor of Science ab.
Logopädisch war er in Kindergärten, Krankenhäusern Therapiestellen, Praxen und Schulen tätig. Lange Jahre befasste er sich mit Diagnostiken und Behandlungen, Eltern- und Patientengespräche bei logopädischen Patienten. In diesem Rahmen führte er auch schon früh viele Stimmtherapien und Stimmcoachings durch. Dies ist weiterhin eine seiner Leidenschaften.
In den Jahren 2013 und 2014 übernahm Korbinian Burlefinger eine Dozentenstelle für Gesprächsführung an der Berufsfachschule für Logopädie der Medizinischen Akademie IB MEDAU GmbH für Logopädie in München. Dies war seine erste professionelle Erfahrung im Bereich Lehrtätigkeit und Erwachsenenbildung. Seit 2019 hat er Lehraufträge als Dozent für Sprachstörungen im Kindesalter, Lese-Rechtschreib-Störungen, Logopädie bei Mehrsprachigkeit und Wahlbereichsangebote an der Hochschule Fresenius inne. 
Durch dieses Kursangebot können LogopädInnen ihr Fachwissen erweitern und neue Denkanstöße für die Durchführung der Therapie bekommen.
 
In diesem Kurs
• lernt ihr die digitalen Anwendungen, Plattformen und Möglichkeiten der heutigen Zeit kennen, die für die logopädische Therapie relevant sind.
• reflektiert ihr euren eigenen „Digitalisierungsgrad“
• lernt ihr, die Apps etc. zum Vorteil der PatientInnen/KlientInnen in der Therapie und darüber hinaus einzusetzen
• lernt ihr, wie ihr nachhaltigen Lernerfolg durch digitale Medien unterstützt
• lernt ihr eine alternative Herangehensweise an die Nutzung der digitalen Medien in der Therapie kennen
• lernt ihr alle Vorteile der Digitalisierung (auch Social Media Plattformen) für eine lockere und interessante Therapie auszuschöpfen
• erarbeitet ihr eine eigene „Digitale Strategie“, um zu entscheiden: wann analog, wann digital
AK Bildungshaus Jägermayrhof
Römerstraße 98
4020 Linz
7 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 14
Maximum: 16

Kosten
Mitglieder: €245,-
Ihr Preis: €395,-

Einheiten
15 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
04.11.2022 - 05.11.2022
Fr: 14.00-18.00 Uhr, Sa: 09.00-16.30 Uhr
2022-14PDF
Therapie mit CI-Trägern von 4 Monaten - 92 Jahre
ReferentIn: Dr. Stefanie Kröger


Dr. rer. medic Stefanie Kröger

•        1991-1994 Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin in der Lehranstalt Oldenburg
 
•        1994 -1998 Logopädin in der Rehabilitationsklinik für Kommunikationsstörungen Werscherberg mit Schwerpunkt Cochlear implant (CI) bei Kindern,  Stimmstörungen, Stottern bei Erwachsenen; parallele Lehrtätigkeit als Lehrlogopädin bei der DAA in Osnabrück für den Fachbereich Stimmstörungen
 
•        1998 Studium der Lehr- und Forschungslogopädie an der Rheinisch- Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH-Aachen); Diplomarbeit über die Hör- und Sprachentwicklung von CI- im Vergleich zu hörgesunden Kindern;
•        parallel Tätigkeit in einer logopädischen Praxis mit den Schwerpunkten Stimme, hörgeschädigte Kinder (mit CI), Stottern, Sprachentwicklungsstörungen
 
•        seit 2006 Therapeutische Leitung im Implant Centrum Freiburg (ICF);
 
•        Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft zur Cochlear-Implant Rehabilitation (ACIR)
 
•        2012 Ausbildung zum „Systemischem Coach“
 
•        2015 Promotion (Dr. rer. medic)
 
•        Lehraufträge zum Thema CI bei Kindern und Erwachsenen, wissenschaftliche Publikationen, wissenschaftliche Vorträge auf nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen, regelmäßige Fortbildungen zum Thema „Therapie bei CI-Trägern“; Entwicklung eines Hörbuchs für CI-Träger in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Medien Stuttgart

Die Indikationsstellung für ein Cochlea Implant (CI) wird mittlerweile immer weiter gefasst. So findet die elektronische Hörhilfe nicht nur bei gehörlos geborenen Kindern oder postlingual (nach Spracherwerb) ertaubten Erwachsenen Verwendung, auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bei denen eine Hörgeräteversorgung nicht länger ein offenes Sprachverständnis gewährleisten kann, gehören in die Gruppe der möglichen CI-TrägerInnen.
Eine umfangreiche interdisziplinäre Diagnostik ist die Voraussetzung, um die Notwendigkeit einer CI – Versorgung festzustellen. Nach der Operation erfolgt die Rehabilitation mit einem speziell auf den Patienten abgestimmten Therapiekonzept. Der Patient erlernt mit entsprechender Hör- (und Sprachtherapie), sowie mit einer individuellen psychologisch- medizinisch- musiktherapeutischen- und technischen Betreuung, eine „neue“ bzw. andere Hörwahrnehmung im Vergleich zu hörgesunden Menschen. Diese ist für die CI-TrägerInnen mit einem Lernprozess verbunden, in dem die Höreindrücke wahrgenommen und verarbeitet werden müssen.
Viele CI-TrägerInnen bzw. Kinder mit CI und deren Eltern erhalten zusätzlich zur stationären Rehabilitation eine ambulante logopädische bzw. sprachtherapeutische Behandlung am Wohnort. 

In der Fortbildung wird der Therapieaufbau und konzeptionelle Besonderheiten im therapeutischem Setting von Kinder mit CI und Erwachsenen CI-TrägerInnen erläutert, an Beispielen vertieft und praktische Übungen bzw. ein Übungsaufbau für die ambulante Therapie aufgezeigt. Weiterhin werden wichtige Beratungsinhalte der beiden PatientInnengruppen aufgeführt und an einzelnen Beispielen verdeutlicht. Praktische Anregungen zur Therapiegestaltung, Diagnostik und Selbsterfahrungen zum Thema Hörschädigung sind weiterer Bestandteil des Seminars.

Auf die basalen technischen Anforderungen an die TherapeutenInnen im Zusammenhang mit einer CI Versorgung wird außerdem eingegangen und die Funktionsweise von verschiedenen CI Modellen erläutert. Hierbei wird im Wesentlichen auf die Bedienung und Kontrolle der verschiedenen Modelle, Batteriewechsel und den Anschluss von technischen Hilfsmitteln eingegangen.

Ziele:
• Funktionsweise von CI-Systemen verstehen 
• die Besonderheiten in der Therapie mit schwerhörigen Menschen erfassen
• Therapieaufbau bei Kindern und Erwachsenen mit einem Cochlea Implant konzeptionell verstehen und anwenden können

online via zoom

ONLINE 9 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 16

Kosten
Mitglieder: €160,-
Ihr Preis: €310,-

Einheiten
10 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?